Die Exkursion - real oder virtuell?

Eine Exkursion gehört insbesondere im Fach Erdkunde zu den wesentlichen schulischen Ereignissen.
Stellen Sie sich zuerst nur die reale Fassung einer Exkursion vor, damit Sie sich die Wesensmerkmale einer Exkursion ins Gedächtnis holen können.

Was soll eine Exkursion erbringen?
- Es soll das Wahrnehmungsvermögen trainiert werden.
- Sie soll Neugierde wecken.
- Sie soll Erinnerungen wecken.
- Sie soll neue Erlebniswelten und andere Sichtweisen eröffnen.
Eine Exkursion sollte aber keine Sight-Seeing-Tour sein, bei der ein Alleinunterhalter am Mikrofon sitzt.

Wie lassen sich Schüler bei einer Exkursion aktivieren, damit sie nicht nur passiv konsumieren?
- Schüler sollten wesentliche Aufgaben bei der Exkursionsgestaltung übernehmen (Organisation, Routenwahl, Rastmöglichkeiten).
- Schüler sollten im Vorfeld Referate bzw. Anleitungen zur Arbeit im Gelände ausarbeiten (Einarbeitung, Orientierungswissen, Recherche).
- Schüler sollten handlungsorientierte Aufgaben zur "Strukturanalyse" übertragen bekommen. Bildberichterstattung mit Fotos zu einem Satellitenbild, Kartierung nach einem Satellitenbild, Befragungen, Arbeiten am Aufschluss (Geröll- und Bodenuntersuchungen, vegetationskundliche Übungen, Wasseruntersuchungen).
- Schüler sollten einen zusammenfassenden Exkursionsbericht erstellen (Synthese).

So, das wäre die reale Exkursion.

Die virtuelle Exkursion, bzw. die Gestaltung einer virtuellen Exkursion läuft nach denselben Spielregeln ab. Lediglich die originale Begegnung mit der Natur muss durch die Fantasie ersetzt werden. Unser nächstes InfoSCHUL-3-Projekt wird sich verstärkt damit beschäftigen.

Beispiele für virtuelle Exkursionen recht unterschiedlicher Art:

Zum virtuellen Bauernhof
Virtuell auf den Stromboli
Die virtuelle Gletscherexkursion
Molasse-Erkundung (Geologie - Geomorphologie),
der Bericht danach als virtuelle Exkursion

 

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