Offline-CD-ROMs im Unterricht

"Surfen ist out" stellten kürzlich österreichische Lehrer fest.

Die Erklärung ist einfach.

1. Fachunterricht, der auf der freien Suche im Internet über Suchmaschinen aufbaut, wird wohl kein Stundenziel erreichen können, weil viele Schüler nichts finden.

2. Angenommen ein Schüler findet eine Adresse. Damit ist noch nicht gesichert, dass er diese Quelle auch im Sinne der ihm gestellten Aufgabe nutzen kann. (Übersetzungsprobleme, zu komplexe Formulierung, zu lange Texte)

3. Fachunterricht, der auf der freien Suche im Internet aufbaut wird auch von einer sehr vagen Aufgabenstellung ausgehen müssen, weiß doch auch der Lehrer offenbar nicht, was das Internet an Fundstellen bietet.

Um diese Probleme zu lösen gibt es verschiedene Ansätze.

- Eine vorbereitete Linkliste zu verschiedenen Themenbereichen macht die Suche effizienter. Der österreichische Education-Highway oder diese Kollegen-CD bieten solche Hilfen an. Damit ist aber nur das Problem "1" verringert, noch nicht gelöst.
- Eine Lösung für Problem "2" oder "3" bringt nur die Konserve auf CD-ROM oder auf Festplatte. Bei einer CD-ROM spricht man in diesem Fall von einer Offline-CD. Damit sollte alles so funktionieren wie im Internet, ohne dass das Internet benutzt wird.

Rheinland-Pfalz produzierte solch eine Offline-CD für das Fach Erdkunde.

Können auch Sie solch eine Offline-CD erstellen?

Im Prinzip ja.
Sie brauchen dazu:
- Einen CD-ROM-Brenner mit Software und einer großen Flestplatte.
- Eine Software, die den Download-Vorgang aus dem Internet übernimmt (z.B. Grab-a-Site) und dabei alle Internetadressen so abändert, dass der HTML-Code auch ohne Internet funktioniert.

Eine so erstellte Konserve können Sie schulintern einsetzen. Nun lohnt sich auch die Gestaltung von Aufgaben zu dieser Einheit.

 

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