MS-Office-Paket - wie wir die Software benutzen

PowerPoint aus dem Office-Paket von Microsoft ist als Präsentationssoftware unser wichtigstes Werkzeug beim handlungsorientierten Umgang mit den Neuen Medien. Die Arbeit mit den Werkzeugen Excel (bevorzugt eingesetzt im Fach Wirtschaft, dort ab der 8.Jahrgangsstufe) und Word beruhen bei uns weitgehend auf den Vorerfahrungen, die die Schüler mit PowerPoint sammeln konnten.

PowerPoint (PPT) unterstützt alle Schritte der Informationsverarbeitung und es ist vor allem schülergerecht. Es unterstützt durch die vielen Möglichkeiten (Animation, Layout, Link-Technik, Bildintegration) die individuelle Kreativität des Anwenders. PPT ist als Software für Schüler attraktiv, was von anderer Standardsoftware nicht behauptet werden kann. Über PPT gelingt aber die Einführung in den Gebrauch der Standardsoftware mühelos.

Die schulische Anwendungspalette ist nahezu grenzenlos. Richtig Sinn macht PPT natürlich erst dann, wenn ein Datendisplay zur Großprojektion in der Klasse zur Verfügung steht. Dann ermöglicht PPT den Wettbewerb vor der Klasse. Die Schülerpräsentation kann zum Selbstläufer werden, so ist es jedenfalls bei uns in der Mittelstufe. Unsere Beispielsammlung spricht für sich. Ab Jahrgangsstufe 7 bis in die Kollegstufe haben wir beste Erfahrungen gemacht. (Einige Beispiele auf dieser Kollegen-CD.) Auch einige Lehrer benutzen dieses Werkzeug bereits im Fachunterricht, in der Lehrerfortbildung sind die Anwendungen schon etwas häufiger.

Das Problem der einführenden Software-Schulung haben wir wie folgt gelöst:
Eine Einführung (über Overhead-PC im Klassenzimmer) von 15 bis 20 Minuten Dauer reicht. Dabei werden zuerst 4 Folientypen (Titel, Text, Bild, Text+Bild), die Wahl eines Designs und das Speichern der Arbeit vorgestellt. Dann wird am Beispiel der Textseite der Sinn einer Animation demonstriert. Das reicht. Die Schüler müssen sich hierzu kurze Notizen machen. In der Einführungsstunde werden noch ein paar Beispiele besprochen, die zeigen sollen, auf was es insbesondere ankommt: Kurze treffende Wortwahl.
In der Folgestunde können die Schüler im Computerraum bereits eine Aufgabe lösen. Für das Erstlingswerk sollte ein möglichst einfaches und eng begrenztes Thema gewählt werden. Wenn keine Bilder zur Verfügung stehen, kann das Thema z.B. lauten: "Wie wir in der letzten Stunde in PowerPoint eingeführt worden sind" oder "Was sich heute in der Schule ereignet hat".
Für eine fachbezogene Themenstellung bedarf es einer gezielten Vorbereitung: In Erdkunde sollte ein Ordner mit themenbezogenen Bildern zur Verfügung stehen, damit Text und Bild in PowerPoint verknüpft werden können.

Die Bewertung von computergestützten Schüler-Präsentationen bereitet für den Lehrer anfangs Probleme. Herr Bienert hat dazu für die Oberstufe eine Hilfe erarbeitet.

 

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