Feucht- und Trockenmonate

Bestimmung der Feucht- bzw. Trockenmonate

Für das Leben auf der Erde ist von entscheidender Bedeutung, ob genügend Wasser vorhanden ist.
Regenet (oder schneit) es in einem Monat mehr, als verdunsten kann, dann spricht man von einem Feuchtmonat. Wenn es weniger Niederschlag gibt, dann spricht man von einem Trockenmonat.

Da die Verdunstung hauptsächlich von der Temperatur abhängig ist, benutzt man die Temperaturkurve des Klimadiagramms zur Abschätzung der Verdunstung. Bei 15°C Monatsmittel können etwa 30 mm Wasser verdunsten, bei 30°C sind es etwa 60 mm. Dies ist nur eine Schätzung, da der Wind außerdem eine große Rolle spielt.

Im Klimadiagramm nach Walter/Lieth haben die Temperaturachse und die Niederschlagsachse deshalb unterschiedlichen Maßstab.

T in °C : N in mm = 1 : 2

Liegt der Monats-Niederschlagswert z.B. 45 mm "über" dem Monats-Temperaturmittel mit 18,6 °C, dann heißt der Monat "Feuchtmonat". Übersteigt aber die "Temperaturkurve" die "Niederschlagstreppe", so spricht man von "Trockenmonat".