Klimatische Höhenstufen

Weil der Luftdruck mit zunehmender Meereshöhe abnimmt, nimmt auch die mittlere Lufttemperatur mit der Höhe ab. Der sog. hypsometrische Temperaturgradient gibt an, wie schnell die Temperatur mit zunehmender Höhe im Gebirge abnimmt. Maximal 1°C pro 100 Höhenmeter (= trockenadiabatischer Temperaturgradient).
Meist liegt der Wert nur bei 0,6 bis 0,8 °C/100 m. Dies liegt daran, dass sich die Gesteine im Gebirge bei der dünneren Luftschicht stärker und schneller erwärmen als die tieferen Landschaften mit viel Vegetation und dickerer Luftschicht.
Jedes Klimadiagramm muss die Höhenlage der Klimastation anzeigen.

Aufgabe: Bestimme aus den Angaben der beiden Klimadiagramme den hypsometrischen Temperaturgradienten für die nördl. Kalkalpen.