Satellitenbilder geordnet nach der Auflösung

Die Fernerkundung unterscheidet beim Begriff 'Auflösung' vier Fälle:

  1. Die optische Auflösung meint, wie groß die Geländefläche ist, die durch einen Messwert (=Bildpunkt) dargestellt wird. Bei Landsat 7 sind das 30mx30m bzw. 15mx15m.
  2. Die spektrale Auflösung meint, wieviele unterschiedliche Lichtbereiche gemessen werden.
    Bei einer digitalen Kamera sind das 3 Bereiche (sichtbares Licht setzt sich in der digitalen Fotografie aus Rot, Grün, Blau zusammen, VIS), bei Landsat 7 sind das 8 Lichtwellenbereiche im sichtbaren und im infraroten Licht (VIS+IR).
  3. Die radiometrische Auflösung meint, die Genauigkeit der einzelnen Messwerte. Beim Wettersatelliten NOAA ist die Temperaturmessung der Wasseroberflächen 1 Celsius-Grad genau.
  4. Die zeitliche Auflösung meint den zeitlichen Abstand, der vergeht, bis vom gleichen Bildausschnitt neue Messwerte gewonnen werden.

Ein Beispiel soll den 1.Fall zeigen:
Worum geht es bei der optischen Auflösung?

Die erste Entscheidung noch vor der Suche nach einem Satellitenbild:
Welcher Typ von Satellitenbild wird gebraucht?
Die Antwort hängt von der Fragestellung und von der Größe des Untersuchungsgebietes ab. Für die Entscheidung hilft die nachfolgende Gliederung.


Unterschiedliche Typen von Satellitenbildern