Skizze zum Gletscherübelauf
 Mausover zeigt den Gletscherüberlauf

Das Eis des Etschtales wurde vom Eis im vollen Gardaseebecken nach Süden gegen Verona umgelenkt. Bei Eis-Höchststand während der Mindel-Eiszeit lief an der niedrigsten Stelle des linken Gardasee-Ufers bei Albisano über Torri zusätzlich ein kleiner Eisstrom des Rhätischen Gletschers zur Etsch ab. Der Weg dieses Gletscherüberlaufs lässt sich an der Abfolge von Moränen verfolgen.
Auch heute (Satellitenbild) zeigen die Felder die Verteilung der Schotterterrassen und Grundmoränen. Die Waldflächen weisen vielfach auf die Seitenmoränen hin.

Die Streifen im Satellitenbildausschnitt (Mitte) sind Teile eines großen Golfplatzes (nördlich von Garda), der die Verebnungen der Günz- und Mindel-Eiszeit nutzt.