Der Gardasee
als Interpretationsbeispiel
für ein "Entstehungsmodell"

Gardasee vom Monte Baldo (Altissimo) aus gesehen
Der südliche Gardasee gesehen vom Monte Baldo (Altissimo)

Dieses Becken war bis zu 1000 m Höhe mit Eis gefüllt. Die senkrechten Felswände zeigen die Schürfwirkung des Gletschers noch heute. An der tiefsten Stelle ist der Gardasee über 300 m tief, sein Wasserspiegel liegt 65 m über dem Meeresspiegel. Wieviel reicht der Seeboden unter den Meeresspiegel?
Bei einer Eishöhe von 700 m war allein der Querschnitt des Eisstromes etwa 4 qkm groß, einen solch mächtigen Fluss kann man sich nicht vorstellen.

Wo kamen die Eismassen eigentlich her, die das Tal der Etsch und das Gardaseebecken geformt haben?
In 4 Eiszeiten kamen die Gletscher aus den Zentralalpen ins südliche Alpenvorland, das beweisen die mitgebrachten Gesteine aus den Zentralalpen. Die Italiener sprechen beim Gardasee-Gletscher vom Rhätischen Gletscher. Was bedeutet dies? (Atlas!)

Zum linken Bildchen gibt es einen Original- Quicklook- Ausschnitt (groß) zu zwei Landsat 7 Szenen vom 13.9.1999. Darin sind die wichtigen Gletscher-Herkunftsgebiete gut zu erkennen.
Das Quicklook reicht von München bis nach Verona, quer durch die Alpen.
Süden ist oben, damit das Relief gut erkennbar ist.

Weiter in der Funktionsanalyse (Theorie zur Günz- und Mindel-Eiszeit)