Zur Erkennbarkeit von Objekten im Satellitenbild

Das Generalthema zum Satellitenbild sollte sein:
Erkennbarkeit und Generalisierung
1. Welche Objekte sind im Satellitenbild erkennbar, nicht erkennbar, warum?

Auflösung, Farbe, Kontrast, Linienelemente, Flächenelemente.
Indirekte Sichtbarkeit aufspüren: Feuchte, Böden, Landnutzung, Straßenführung, usw. lassen auf das Relief schließen: Geländekanten zeichnen sich oft in der Landnutzung ab. Querschnitte zeichnen lassen!

2. Welche Ansichten, bzw. Fotos sind typisch für das jeweilige Zielgebiet?

Auf welche Fotos trifft das Prädikat "typisch für ..." zu? Fotos auswählen und nach Themenbereichen (siehe unten) sortieren lassen. Als Nachbereitung ausgewählte Fotos multimedial aufbereiten nach dem Muster "kommentiertes Album".

3. Wie lässt sich der Untersuchungsraum in Teilräume gliedern?
(= Generalisierung)
Wie lassen sich die Ergebnisse auf digitale Weise überprüfen?
Multispektrale Originaldaten mit Satlupe klassifizieren, das ist eine Lösung.

Für die jeweiligen Zielgebiete der Arbeitsgruppen ist eine Mini-Strukturanalyse mit einem thematischen Schwerpunkt zu erstellen. Fotos, Befragung, Geländeuntersuchungen zur Geomorphologie (Böden, Gewässer, Relief, etc.), Bodennutzung. Zuletzt ist eine fachgerechte Dokumentation anzustreben.

Die Themengebiete zu "Erkennbarkeit und Generalisierung im Satbild"
Siedlungsstrukturen - Flurformen - Reliefformen
in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, bevorzugt über panchromatisches Bildmaterial oder über topographische Karten.
Bodennutzung - Böden - Reliefformen
in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, bevorzugt über Landsat-Komposite:
Blattflächenindex (LAI, wieviel Blattfläche kann der Satellit sehen), Pflanzenbestimmungen, Befragung eines Landwirts zum Fruchtwechsel, zur Eignung der Böden, zum Anbaukalender, kleine Bodenanalyse.
Gewässersituation - Reliefformen
in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, bevorzugt über Landsat-Komposite:
Tiefe, Sichtbarkeit, Untergrund, Biomasse, Einleitungen, Strömungsverhältnisse, Sedimentfracht, Ufervegetation, Hochwassergefährdung, Nutzungsmöglichkeiten.
Geologie - Feuchtzonen - Reliefformen
in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, bevorzugt über PAN, SAR und Landsat-Komposite:
Bodenfeuchte, Verlandungszonen, Zeigerpflanzen, Gewässernetz, fehlende Bodennutzung, Landschaftsschutzgebiete.

Weiter zur praktischen Umsetzung im Gelände

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