Die Steuerung

Bei diesem Flug im Nord-Sommer geht es stets um zwei Dinge:
1. Die ITC als Tiefdruckrinne und als Regenbringer
2. Das Phänomen Taifun

Die Steuerung der ITC und der Taifun-Zugstraßen erfolgt über das sommerliche Hitzetief über Zentralasien und über die sommerliche Erwärmung der Meeresflächen nördlich des Äquators.

Bei starkem Hitzetief über Zentralasien rückt die ITC besonders weit nach Norden vor.
Bei starker Erwärmung der Meere vergrößert sich die Verdunstung, der ITC fließen besonders feuchte Luftmassen zu. Beim Aufstieg der Luft im ITC-Bereich wird besonders viel Kondensationswärme frei. Es gibt besonders starke Niederschläge und der Tiefdruckeffekt verstärkt sich. Es kommt zu einer sehr deutlichen Tiefdruckrinne.

Bei geringer Erwärmung der Meeresflächen (z.B. 1997) kommt es zu einer Aufspaltung der ITC in einen nördlichen schwachen Ast über Nordindien und einem südlichen Ast über Südindien. In diesem Fall sind die Zenitalregen gering.