Jetstreams

Die Jetstreams (= Strahlströme) im Tropopausen-Niveau steuern das Wettergeschehen am Boden. Zur Entstehung und Wirkung eines Jetstreams vermittelt die Animation die wichtigsten Informationen.
Die Jetstreams sind sowohl für den Flugverkehr als auch für die Wetterprognose von größter Bedeutung.

a) Kurzbeschreibung:
Ein Jetstream ist ein schlauchförmiges Feld höchster Windgeschwindigkeiten in 8 bis 12 km Höhe. Jestreams füllen die Lücken zwischen unterschiedlich hohen Tropopausenstücken. Ein Jetstream ist etwa 100 bis 200 km breit und 1 bis 5 km hoch. Es wurden schon Windgeschwindigkeiten von über 400 km/h gemessen.

b) Entstehung:
Jetstreams entstehen durch unterschiedlich hohe Tropopausenflächen. Beim Druckausgleich zwischen hohen und niedrigen Flächen lenkt die Corioliskraft die polwärts strebenden Winde in den Jetstream um. Es entsteht ein fast geschlossenes Windkanalsystem rund um den Erdball.

c) Lage:
Je drei Jetströme liegen an den Tropopausen-Sprungstellen der Nord- und Südhalbkugel.

d) Wirkungen:
Der STJ (Subtropenjet) im Gebiet der Wendekreise erzeugt das Subtropenhoch. Das Subtropenhoch ist Wesensbestandteil des tropischen Passatkreislaufs.
Der PFJ (Polarfrontjet) steuert die sog. planetarische Frontalzone der gemäßigten Breiten. Dabei geht es primär um die Erzeugung dynamischer Hochdruck- und Tiefdruckgebiete.

 

Die Grundfunktionen der Jetstreams