Messverfahren am Boden

Die Wetterelemente (Temperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Luftdruck, ...) werden in der genormten Wetterhütte erfasst. Die Höhe von 2m über dem Boden soll sicherstellen, dass nicht die Bodeneigenschaften, sondern die bodennahe Luftschicht erfasst wird.
Zur Messung in höheren Luftschichten wird ein Wetterballon benutzt. An ihm hängt eine kleine Wetterstation und ein Sender, der die gemessenen Daten zur Erde funkt. Ist der Ballon aufgestiegen, so wird er mit einer Richtfunkantenne oder mit Radar geortet. Damit wird seine Lage festgestellt. Die Höhe wird über das Bord-Barometer und über die Funkantenne bestimmt.
Ein Wetterballon kann über 30 km hoch aufsteigen, bevor er platzt. Er ist das sicherste Messgerät zur Erfassung des vertikalen Aufbaus der Erdatmosphäre.