Satelliten: Wolkenformen verraten Windstärke und Windrichtung,
eine kleine Tabelle zeigt das Prinzip


Hurrican Bonnie

Je symmetrischer ein großes Wolkengebilde ist, umso stärker ist der darin auftretende Wind. Die Wolkenspirale zeigt die Windrichtung. Das Auge des Hurrican zeigt an, dass dort Luft rasch absinkt, die Wolkengebiete zeigen an, dass dort die Luft rasch aufsteigt. Aufsteigende Luft kühlt ab, dabei kondensiert die enthaltene Feuchtigkeit, es entstehen die Wolken.
Die absinkende Luft im Auge des Hurrican führt zur Erwärmung und damit zur Wolkenauflösung.


ein dynamisches Tief

Dieses Tief befand sich am 3. Dezember 1995 über den östlichen Alpen.
Die Spirale zeigt starken Wind von NW.
An den Alpen starker Staueffekt mit hochreichenden Wolken (weiß). Südlich der Alpen Wolkenauflösung wegen Föhn.
Im oberen Bildteil (feiner heller Wolkenstrich) ist der Jetstream zu erkennen, der das Tief steuert.


Wellen über Saudiarabien von oben

Hier ist der Subtropenjet zu erkennen. Im Jetstream treten sehr starke Westwinde auf, die darunterliegende Luft ist nahezu in Ruhe. An der Grenzschicht kommt es zu Luftwirbeln. Bei aufsteigender Luft kondensiert Feuchtigkeit (Wolke), bei absinkender Luft löst sich die Wolke in den Wirbelwalzen wieder auf.


Wolkenwellen von oben

Hier lagern zwei unterschiedlich schnelle Luftschichten übereinander. An der Grenzfläche bilden sich Wirbelwalzen. Bei aufsteigender Luft kondensiert Feuchtigkeit (Wolke), bei absinkender Luft löst sich die Wolke in den Wirbelwalzen wieder auf.
Je größer der Unterschied zwischen den Windgeschwindigkeiten ist, umso deutlicher und gleichmäßiger ist die Wellenstruktur sichtbar.

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