Arbeitsanleitungen: Rezepte zum Umgang mit digitalen Experimenten

Auch digitale Experimente mit Satellitenbilddaten führen zur Methodenkompetenz im Bereich der thematischen Geographie und der Länderkunde. Die Arbeit mit Originaldaten ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz:
Erstellen einer Strukturskizze zu einem Satellitenbild.
Diskussion der Aussagekraft verschiedener Komposite zu einem bekannten Bildausschnitt.
Ergebnisse von überwachten Klassifikationen (Duttke-Programm "Satlupe" bzw. "Landsat") durch erneute Feldbegehungen verifizieren.
Im Komposit mit HTML-Editor Hotspots setzen und mit Bildmaterialien oder Erklärungen verknüpfen.
Bildinterpretationen in sog. "Igel-Darstellung" gestalten, d.h. Erklärungen am Rand eines Bildes werden durch Striche mit der zugehörigen Bildstelle verknüpft. Dazu kann auch die Software "MindManager" benutzt werden.
Mit "Landsat" eine sog. unüberwachte Klassifikation erstellen und die Cluster der Kartenlegende ausführlich kommentieren (siehe die rote Version der Quicklook-Reise durch Europa).
Bei Existenz von Bilddaten eines Gebiets zu verschiedenen Aufnahmezeitpunkten Resampling zur Erstellung deckungsgleicher Bildausschnitte (über PSP oder Idrisi) durchführen. Hierbei stets den gleichen Kanal, z.B. K4 von Landsat, zum multitemporalen Vergleich auswählen. Dies ist sehr zeitaufwendig!! Dann aus deckungsgleichen Bildausschnitten ein multitemporales Komposit bzw. über Animation-Shop eine GIF-Animation mit Deckblatt erstellen (siehe Quicklook-Projekt "Malaga").

Eine kleine Einführung in die verschiedenen Satelliten-Bildtypen.

Ein Mindmap zur Arbeitsplanung zu hochaufgelösten Bildern im Nahraum,
dazu gehört das Beispiel vom Murnauer Molassetrog.

Ein Mindmap zur Arbeitsplanung zu hochaufgelösten Bildern in fernen Räumen,
hierzu gehört das Beispiel Nutzungskonflikte an der Costa del Sol.

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