Zur Entstehung der NDVI-Karten
Von allen Wettersatelliten wird sowohl das rote als auch das nahe infrarote Licht über Sensoren getrennt aufgenommen. Das nahe infrarote Licht wird insbesondere durch jugendliche pflanzliche Zellen sehr stark reflektiert. Die alternde pflanzliche Zelle zeigt hier wenig Reflexion.
Beim roten Licht ist es umgekehrt. Alte Biomasse ist oft rötlich oder sogar rot, im nahen infraroten Licht ist nur wenig Reflexion.
Aus diesen beiden Lichtintensitäten des nahen infraroten und des roten Lichts wird ein Index für jeden Bildpunkt berechnet. Die NDVI-Indexwerte werden in der Karte farbig dargestellt. Hohe Werte sind grün, niedrige Werte gelb, sehr niedrige Werte braun.
Der NDVI-Index ist das beste Instrument zur Beobachtung des pflanzlichen Wachstums.
(Zu weiteren Informationen)

Zur Auswertung der NDVI-Karten

Die Animation zeigt die Ursache für das Entstehen und Wanderung der ITC: die wandernde Sonne. Der Vergleich dieser ITC-Animation und der NDVI-Animation zeigt den Zusammenhang:
Dort, wo es regnet und gleichzeitig warm ist, da können Pflanzen besonders gut wachsen. Der NDVI-Index macht das Wachstum messbar.
Den qualitativen und den zeitlichen Zusammenhang zwischen Niederschlag und Temperatur kann man aus dem Klimadiagramm bestätigen.
Die aktuelle Lage der ITC mit der Zone des Zenitalregens kann man aus den Karten der Wetter-Radar-Satelliten entnehmen.