S117: Temperaturen im Alpenraum
Die Alpen als Klimascheide


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Temperatur-Mittelwerte für die Zeit vom 18. mit 28.2.1998, jeweils nachmittags, nach Daten des AVHRR-Sensors von NOAA-14

Unterrichtseinheit:
- Einstieg
- Inhalte
- Vertiefung

Ergänzende Materialien:
- Alpen DGM
- Alpen (IRS WIFS)
- Wetteralbum 1995
- Wolkenatlas
- Im Cockpit
- Hindernis (Glossar)

Einstieg:
Kontraste beiderseits der Alpen:
- Im Januar 2001 in N-Italien Dauersmog mit Fahrverbot für Autos, seit 3 Monaten kein Regen, nördlich der Alpen gab es viel Schnee und viele Winterstürme.
- Am Gardasee gibt es Wein, Obst, Mandelbäume, nördlich der Alpen bei Garmisch nur Fichten- und Buchenwälder, keinen Ackerbau. (Album)
Auch das Temperaturbild von 1998 zeigt diese Gegensätze.

Inhalte:
- Ist die Bildkarte aussagekräftig oder nur ein Einzelfall? (Wind, Nebel, ...) Die Poebene liegt viel tiefer als z.B. die Münchener Schotterebene.
- Die normale Temperaturabnahme mit zunehmender Höhenlage
- Der Norden liegt im Schatten, die Südseite in der Sonne (Exposition)
- Kalte Luftmassen aus Norden treten im Süden als warmer Föhn auf und bringen im Norden viel Niederschlag
- Kühle und feuchte Westwinde werden von den Alpen nach Norden abgelenkt

Vertiefung:
- Übersetze den englischsprachigen Text mit der Bildinterpretation
- Bestimmung des Temperaturgangs in Klimadiagrammen in Abhängigkeit von der Höhe
- Anlegen eines N-S-Profils für Temperatur und Niederschlag
- Bestimmung der Vegetationsdauer für das N-S-Profil nach Klimadiagrammen
- Klimaunterschiede in Hausdachformen und in der Vegetation suchen lassen (Album)
- Bodennutzung in der Donauniederung und in der Poebene vergleichen

Entwurf: R.Roseeu
Gymnasium Gröbenzell