Die Datenaufbereitung
Wie mache ich Bildinformationen sichtbar?


So sieht der Chiemsee im "Original", ...

und so sieht er bearbeitet aus.

Bei der digitalen Bildbearbeitung geht es um sehr unterschiedliche Effekte und Techniken:

1. Zuerst gilt es das Visualisierungssystem des Computers zu verstehen, die digitale Bildbearbeitung baut darauf auf.
Das RGB-System schafft Grautöne und Farben.

2. Danach geht es darum, dass das Auge feine Intensitätsunterschiede nicht wahrnehmen kann. Über "Stretch" kann man dem Auge auf die Sprünge helfen. Der obige Bildvergleich zeigt worum es hier geht. Außerdem werden hier die echten panchromatischen Fotos aus dem Weltraum erläutert

3. Graustufenbilder kann man auch einfärben, d.h. man kann "Pseudofarbbilder" erzeugen. Man spricht hier auch von Farbpaletten.

4. Sehr oft möchte man den Vergleich zweier Datensätz in Bilder umsetzen, d.h. man verrechnet zwei Datensätz und schafft einen neuen, den man geeignet als Bild darstellen möchte. Ratio und NDVI sind Ansätze für eine 2-Kanal-Auswertung.

5. Drei Sensor-Kanäle gleichzeitig anzusehen bereitet normalerweise unüberwindliche Probleme. Über "Farbkomposite" wird das möglich.

6. Möchte man z.B. alle Kanäle des sichtbaren und des infraroten Lichts gleichzeitig auswerten, so bedarf es hierfür anderer Verfahren. Die "Klassifikation" ist ein wichtiger Ansatz für die Analyse von Satellitenbildern.

7. Die konsequente Fortsetzung der Technik der 2-Kanal-Auswertung und der Farb-Komposite sowie der Klassifikation erlaubt auch den bildlichen Vergleich von Veränderungen in der Zeit. "Multitemporale Auswertungen" sind Inhalt dieser Einheit.

8. "Resampling und Quicklook" sind zwei Themenbereiche, die nicht nur für Spezialisten von Interesse sind.