Schnellkurs zu Pixel-GIS: Organisation der Aufgabenfelder

1. Die 3 Systemkomponenten von Pixel-GIS


 Pixel-GIS

Software zur Bearbeitung von multispektralen Daten: Raster-GIS
Diese Software definiert das Dateisystem für die Webtools.


Webtools

Webbrowser mit Hilfen, Aufgaben, e-Learning ,
GIS im Selbstbau,
Fortbildungsprogramm, Einbindung von Ressourcen des Internet


Lernparcours

Ein Angebot von ergänzenden Aufgaben für die Geländearbeit auf der Basis von Satellitenbildern

Dazu kommt die Sammlung von Kurzanleitungen für die Webtools (Memos)

und die Sammlung von Bausteinen für die Erstellung von virtuellen Exkursionen und Bausätze für ein GIS zur Kulturlandschaft der Schulumgebung.

Die Sammlung von Lernparcours wird laufend modifiziert.

2. Die Analysewerkzeuge "Lupe" und "GIS-Lupe" erschließen zahlreiche Aufgabenfelder für die Geländearbeit

Nachdem der Lehrer das UG (siehe Punkt 4) und die Hilfe-Elemente für die Webtools (Memo dazu) für die Schüler auf einem Rechner vorbereitet hat, bestimmt er über die "Lupe" maximal 10 Aufgabengebiete von der Größe 800m x 800m innerhalb des UG und die Datensatzstruktur für die Zusatzdaten (GIS-Lupe), welche die Schüler im Gelände erheben sollen.
Die Aufgabengebiete sollen so gewählt werden, dass sich die späteren Trainingsgebiete für die überwachte Klassifikation darin befinden. Jede Arbeitsgruppe bekommt bei Bedarf zusätzliche vorbereitete Sonderaufgaben (=Parcours) mit auf den Weg ins Gelände. (Kopien aus dem Ordner "parcours" in die Ordner msatlupe_xx)
Neben den sog. Aufgabengebieten (Schwerpunkte: Orthofoto, Topographische Karte, Erhebung von Zusatzdaten, Fotos und Beobachtungen zu den Trainingsgebieten) gibt es noch die sog. Späher. Sie sollen ein unbekanntes Gebiet nur anhand der Vergrößerung des Satellitenbildausschnitts erkunden. Auch hier können vorbereitete Sonderaufgaben (=Parcours) vom Lehrer eingebunden werden. (Kopien aus dem Ordner "parcours" in die Ordner "Pxxx_yyy")

Informationen zu den Lernparcours finden Sie hier.

Wenn die Schüler die so vorbereiteten Daten des Gesamtprojekts auf ihren Rechnern haben, dann sollen die Schüler aktiv werden. Zuerst wird der Kurs "Pixel-GIS" zum Umgang mit Satellitenmessdaten durchgeführt, ihn könnte nach dieser Vorlage auch ein Schüler leiten. Dann arbeitet jede Gruppe mit ihrem Arbeitsauftrag selbständig weiter. Das geschieht dann nur noch innerhalb des Ordners "aufgaben", speziell in den Ordnern "msatlupe_xx" bzw. "Pxxx_yyy". Diese Ordner enthalten alles, was die Schüler brauchen (Messanleitungen, Geländeaufgaben, Interpretationshilfen). Sie arbeiten nur mit Word (als HTML-Software) und mit beliebiger Fotosoftware. "Pixel-GIS" wird in dieser Arbeitsphase nicht gebraucht.

Wenn alle Schüler-Arbeiten beendet sind, dann ist der Lehrer wieder an der Reihe. Er sammelt alle Schülerergebnisse auf einem Rechner, d.h. er kopiert (überschreibt) einfach die alten Ordner "msatlupe_xx" und "Pxxx_yyy" mit den Ordnern, den die Schüler anliefern, dies geschieht am besten über den Windows-Explorer.
Jetzt muss sich die Klasse auf die besten Trainingsgebiete für die Klassifikation und die Farbzuordnung der Objekte einigen. Geeignete Fotos werden unter der Bezeichnung "objekt1.jpg" etc. in den Ordner "aufgaben" kopiert, das Album mit den Trainingsgebieten (trainingsgebiete.htm) wird um die Koordinatenangaben ergänzt.
Gute Bilder werden zusätzlich in den Ordner "region" kopiert und dort umbenannt nach folgendem Muster: "Fxxx_yyy.jpg" steht für Foto zur Koordinate xxx_yyy, "Lxxx_yyy.jpg" steht für Landkarte zur Koordinate xxx_yyy. Diese Bilder können später in der GIS-Lupe zu den jeweiligen Pixeln abgerufen werden.
Schließlich werden noch die Zusatzdaten zentral an einem Rechner eingegeben (über die GLupe), die Datei "UGBezeichnung00.DOC" enthält dann diese Daten.
Die neu erstellten Ordner "aufgaben" und "region" sowie die Datei "UGBezeichnung00.DOC" werden auf alle Schülerarbeitsplätze kopiert (überschrieben), dies geschieht am besten über den Windows-Explorer.

Nun sind wieder die Schüler an der Reihe:
a) Jeder Schüler kann jetzt über den Pixel-GIS-Viewer alle Zwischenergebnisse ansehen, auch die der Mitschüler.
b) Jeder Schüler führt jetzt die überwachte Klassifikation selbst durch.
c) Jede Gruppe evaluiert die eigenen Arbeitsergebnisse über Klassifikation bzw. über die GIS-Lupe mit allen Zusatzdaten.

Am Ende des Projekts werden die Textänderungen auf einem Rechner einkopiert. Der ganze Ordner _Pixel_GIS wird zuletzt von diesem Rechner aus zur Archivierung auf CD gebrannt. Die Abschluss-Präsentation kann dann von dieser CD erfolgen.