Schafirrsee im SW von Gerolfing (= Stadtteil  westlich von Ingolstadt)

Vergleiche auf den Fotos von 1998 (oben) und 1956 (unten) die Veränderungen hinsichtlich

a) Waldbedeckung

b) Wasserflächen ( Schafirrsee!)

c) Flurformen

d) Siedlungen und Wegenetz

 
Quelle: Stadt Ingolstadt, Umweltamt  (mit freundlicher Genehmigung)

Im Bild von 1956 (siehe oben) sind  einige Brennen ( siehe hellere runde Formen) zu erkennen: Erhöht gelegene Uferzonen oder Inseln mit - bei ungestörter Entwicklung - vielfältiger Trockenvegetation, die auch bei stärkerem Hochwasser nicht erreicht werden. Durch die Flussbegradigung und den Dammbau am Donauufer haben diese Feuchtlebensräume und Biotope ihre natürliche Vielfalt verloren. Erst in jüngster Zeit werden wieder Versuche gemacht, die Flüsse vom Korsett zu befreien und so eine Eigenentwicklung anzubahnen.

Und wie geht es weiter mit dem Schafirrsee ( wo sich oft die Schafe verirrten - daher der Name "Schafirrsee")?

(Foto: DK, 16.05.2002)

Der Schaffirrsee erhielt einen acht Meter langen Steg, damit  ein "Naturerlebnis" ermöglicht und für Kinder und Jugendliche die Badefreude noch größer wird.


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