2. Aktueller Wetterbericht zum Großraum

Jeder Mitarbeiter sollte sich als Wetterprofi ausgeben können. Die Mehrzahl der Urlaubsreisen lassen sich über ein gutes Wetterargument am besten verkaufen. Doch das will gelernt sein! So wird man eine Reise nach Irland nicht mit dem dort üblichen Regenwetter verkaufen können. Besser: In Irland "wechselt das Wetter kurzfristig", "Abwechslung im Tagesablauf", "an jedem Tag scheint einmal die Sonne", "ganzjährig milde Temperaturen" kommen als Verkaufsargumente an. Der Tourist sieht und empfindet bei seiner Reise nur das tägliche Wetter, langfristige klimatische Besonderheiten kennt meist nur der Wissenschaftler und der Reisefachmann.

Dieser Kurzlehrgang baut auf Grundkenntnissen der Schulzeit auf, über die Wetterelemente kann sich jeder selbst informieren (Messen und Beobachten).  Einige Lernparcours im Gelände ergänzen dieses Wissen.
Bei Bedarf organisieren wir ein kleines Praktikum.


Dieses Bild vom Sensorsystem Modis zeigt eine extreme Wetterlage (22.4.2003):
Saharastaub wird bis nach Irland getragen.
Quelle: http://glovis.usgs.gov
Außerdem zeigt es die Verteilung von Schnee in Mittel- und Nordeuropa.
Ideal als "Teaser" zum Thema Wetterbericht. Warum?

Tagesordnung zu unserem Kurzlehrgang:

1. Was kann ich selbst messen und beobachten?
  Erinnerungen an die Schulzeit: Wetterelemente, Temperatur, Niederschlag, Luftdruck und Wind, Wolken, schreibe eine kurze Zusammenfassung.

2. Wie ich die Links ins Internet nutzen kann.
   Beispiel: Meteosat u.a.

3. Welche Gliederung könnte mein Wetterbericht haben?
   Beispiel: SatGeo

4. Wie halte ich Wetter und Klima auseinander?
   Dazu zwei Seiten von SatGeo: SST, Wetterradar


Versuche bei jedem Stundenbeginn im Computerraum eine kurze aktuelle Wetterbeschreibung!